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	<title>SY Technika</title>
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		<title>Zeit für eine Tasse Kaffee</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 18:20:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Logbuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit dem letzten Eintrag ist nun schon ein halbes Jahr vergangen. Ein halbes Jahr, in dem sich seglerisch leider nicht viel getan hat. Aber jetzt ist Zeit bei einer Tasse Kaffee etwas zu reflektieren und über die Saison 2012 nachzudenken. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><a href="http://www.sy-technika.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/02/kaffee1.jpg"><img class="aligncenter  wp-image-638" title="Kaffee" src="http://www.sy-technika.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/02/kaffee1.jpg" alt="" width="605" height="404" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Seit dem letzten Eintrag ist nun schon ein halbes Jahr vergangen. Ein halbes Jahr, in dem sich seglerisch leider nicht viel getan hat. Aber jetzt ist Zeit bei einer Tasse Kaffee etwas zu reflektieren und über die Saison 2012 nachzudenken.</p>
<h2 style="text-align: left;">Zeitmaschine</h2>
<p style="text-align: left;">Mein Umzug nach Hamburg verschlang viel Zeit, da die Wohnungssuche in der Hansestadt alles andere als einfach ist. Gerade aus der Ferne war es auf dem üblichen Weg über Immobilienplattformen im Internet beinahe unmöglich eine Wohnung zu bekommen. Einige Male ging es morgens in Essen los in den Norden; nur um Abends erfolglos wieder in Essen anzukommen. Auch die Makler waren nicht besonders hilfreich und schlossen es sogar aus, dass ein junger Kerl (Single) eine Wohnung bekommt. Kurzum: es war sehr ernüchternd und erstreckte sich über mehrere Wochen. An ein paar Tage Segeln war nicht zu denken. Da auch das Wetter bekanntermaßen mehr dem Herbst als dem Sommer glich, war es nicht so tragisch. Nur die Tatsache, dass ich das erste Mal seit knapp 20 Jahren keinen längeren Sommertörn unternehmen konnte, setzte dem Segler in mir zu.</p>
<p>Immerhin fand ich eine nette, kleine Wohnung im Grünen. Und das Beste: die Wohnung liegt keine zehn Minuten von der Redaktion entfernt. Für den notorischen Morgenmuffel eine nahezu ideale Konstellation.</p>
<p>Im Oktober erholte sich der Sommer unerwartet, und ich konnte das verlängerte Wochenende um den 3. Oktober ein letztes Mal nutzen, um mit dem eigenen Schiff zu segeln. Mit Freunden aus meinem Heimathafen segelte ich in der Flottille nach Stavoren. Dort angekommen bauten wir schnell den Grill auf, feuerten die Kohlen an und für einige Stunden lag in Stavoren der Geruch nach Sommerabend und Abenteuer in der Luft.</p>
<h3>Nautic Young Stars</h3>
<p><img class="size-medium wp-image-646 alignleft" title="An Bord" src="http://www.sy-technika.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/02/nys-1-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></p>
<p>Einen fantastischen Saisonabschluss lieferten die Nautic Young Stars vor Heiligenhafen. Die Jugendregatta wurde erst zum zweiten Mal ausgetragen, aber der Andrang aus der ganzen Republik war dennoch so groß, dass nicht alle interessierten Crews ein Schiff bekommen konnten. Durch Zufall bin ich in die Crew um Merle Ibach gerutscht und bei Kaiserwetter duellierten wir uns &#8211; eher nicht so erfolgreich &#8211; mit 74 anderen Schiffen. Ein Bericht über uns und die Regatta ist in<a href="http://www.segeln-magazin.de/februar-2012/1293" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;"> <em>segeln</em> 2/201</span>2</a> erschienen.</p>
<p>Samstag Abend stand die große Party in Heiligenhafen an. Doch das Wetter war nahezu perfekt, Dänemark nicht weit und Rückgabe war erst am Sonntag um 17.00 Uhr. Die Entscheidung fiel uns nicht schwer: Leinen los!</p>
<p>Da der Wind im Verlauf der Nacht auf Südost drehen sollte, mussten wir uns gegen Bagenkop an der Südspitze Langelands entscheiden. Bei Raumwind hätten wir die Inselspitze zwar wunderbar anliegen lassen können, aber der Rückweg hätte für uns eine elend lange Kreuz bedeutet. Notgedrungen entschieden wir uns für Rødbyhavn auf der Insel Lolland. Ein unschöner, geradezu hässlicher, Fährhafen. Aber das Wetterrouting war eindeutig.</p>
<p><a href="http://www.sy-technika.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/02/nys-3.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-648" title="In Dänemark" src="http://www.sy-technika.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/02/nys-3-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Während über unseren Köpfen eine Sternschnuppe nach der anderen über das Firmament huschte, rauschten wir bei halbem Wind an der Küste Fehmarns vorbei und erreichten morgens um fünf Uhr den dänischen Hafen. Bis zum Morgengrauen horchten wir noch an unseren Kojen, erkundeten anschließend den kleinen Ort und segelten wieder zurück nach Heiligenhafen. Noch um 16.00 Uhr sah es unter Deck verheerend aus: Die Polster flogen lose durch den Salon, Reisetaschen rutschten im Takt der Wellen über den Boden und vereinzelt lagen schlafende Crewmitglieder herum. Erstaunlicherweise sah das Schiff bei Übergabe fast wie geleckt aus. Wie wir das geschafft haben, bleibt wohl ein Rätsel.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Saison 2012</h2>
<p>Mit der boot-Düsseldorf begann traditionell die Vorbereitung auf die neue Saison. Von Mittwoch bis Sonntag war ich für die <em>segeln</em> vor Ort und trieb mich in den heiligen Hallen der Wassersportbranche herum. Für die <em>Technika </em>habe ich indes nicht viel gekauft, sondern nur Anregungen geholt. Im Endeffekt wurde meine To-Do-Liste nur noch länger und unterm Strich auch schlicht teurer.</p>
<p>Gerade die strukturellen Elemente an Bord werden einige Zeit in Anspruch nehmen. Ich hatte den Mast im letzten Jahr im Mastkoker um einige Punkte nach achtern versetzt, um den Trimm zu verbessern. Das hat auch geholfen, doch die Folgen waren alles andere gut. Schon beim Maststellen im Frühjahr zerbröselte der Stecker für die Mastbeleuchtung an Deck; der Ersatz war alles andere als Wasserdicht und so gelang bei dem anhalten Regen auch Feuchtigkeit in das Sandwichlaminat an Deck. Im Mastbereich ist massives Vollholz verarbeitet worden, das bei der Steckerinstallation einen guten und vor allem trockenen Eindruck machte. Doch durch den weit achtern stehenden Mast, konnte die Maststütze unter Deck den Druck nicht mehr hundertprozentig aufnehmen. Der Mast drückte leicht ins Deck und der Druck lastete zu einem Großteil nur noch auf dem Hauptschott.</p>
<p>Im Frühjahr werde ich vorsichtig das Laminat auf Feuchtigkeit überprüfen und gegebenenfalls auch verstärken müssen. Ebenso muss das Deck am Bug verstärkt werden. Bei einer Reparatur am Bugkorb quoll schon der Torf unter dem Deckbeschlag durch. Zumindest dort werde ich das Deck aufschneiden und einen neuen Kern einlaminieren müssen. Der Rest des Decks scheint ok zu sein. Auch weil dort kein Holz, sondern Schaum verarbeitet wurde.</p>
<p>Da ich vergessen hatte das Seeventil des Kühlwassereinlasses für den Motor im Herbst zu entwässern, wird es die anhalten Minusgrade der letzten Tage nicht überlebt haben. Hier muss also auch Ersatz her. Immerhin eine Kleinstposition auf der Liste, denn ein Ventil kostet nicht viel. Da ich erst vor zwei Jahren alle ausgetauscht habe, sollte ich das alte einfach ab- und das neue aufschrauben können. Sorgen macht mir etwas die Jabsco-Toilette. Gemäß der Beschreibung habe ich keinen Frostschutz hinzugefügt, sondern habe es nur leer gepumpt. Allerdings wird bestimmt noch etwas Wasser im System geblieben sein.</p>
<p><a href="http://www.sy-technika.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/02/MG_7297.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-653" title="Propeller" src="http://www.sy-technika.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/02/MG_7297-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Die To-Do-Liste ist mittlerweile auf zwei Seiten in meinem Notizbuch angewachsen. Zwischen neuer Ausrüstung wie Gasfernschalter, Genua 3 und neuen Fallen aus Dyneema finden sich dort auch anfallende Arbeiten wie Rumpf aufpolieren, Polster erneuen und Echolotgeber einkleben. Streichen konnte ich bisher nur den neuen Propeller, der schon jetzt im Keller liegt. Nach beinahe 40 Jahren sah der alte doch sehr mitgenommen aus, und passte nicht mehr zu dem neuen Motor.</p>
<p>Alles werde ich in diesem Jahr nicht schaffen können. Sowohl finanziell als auch zeitlich gesehen. Schließlich möchte ich in diesem Jahr wieder mehr Segeln!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auch die Website wird noch etwas weiter ausgebaut. Dazu später mehr.</p>
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		<title>Der Proviant</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jul 2011 16:00:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
				<category><![CDATA[dwars]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Frage des richtigen Proviants wird oft heiß diskutiert und jeder Segler versorgt sich nach eigenem Belieben. Während der Eine bereits vor Törnbeginn einen ausführlichen Speiseplan aufstellt, geht der Andere lieber in der Gastronomie essen oder versorgt sich nach Lust ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><span class="Apple-style-span" style="font-size: 13px; font-weight: normal;">Die Frage des richtigen Proviants wird oft heiß diskutiert und jeder Segler versorgt sich nach eigenem Belieben. Während der Eine bereits vor Törnbeginn einen ausführlichen Speiseplan aufstellt, geht der Andere lieber in der Gastronomie essen oder versorgt sich nach Lust und Laune in den jeweiligen Supermärkten in Hafennähe.</span></p>
<p style="text-align: justify;">Ich habe früher Angaben über Verpflegung gesammelt, den eigenen Verbrauch notiert und versucht auszuwerten. Da die Angaben aber zu stark schwankten, habe ich es aufgegeben einen &#8216;Masterplan&#8217; zu erstellen. Im Lauf der Jahre konnte ich aus den gemachten Erfahrungen eine gewisse Routine entwickeln, die sich auf den letzten Törns jeweils bewährt hat. Ich möchte daher im folgenden auch keine konkreten Listen aufstellen, sondern versuchen dem geneigten Leser so zu helfen, dass auch er einen individuell angepassten Proviantplan auf die Beine stellen kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine gewisse Rolle spielt auch das Fahrtgebiet und die Länge der jeweiligen Schläge. Bei einer Atlantiküberquerung muss natürlich eine wesentlich größere Sorgfalt der Proviantplanung gelten, als bei einem Törn zu den vielen kleinen Städtchen rund ums IJsselmeer. Auf dem Atlantik ist der nächste Supermarkt tausende Meilen entfernt, während es in Holland stets eine gute Versorgungsmöglichkeit gibt, so dass der Speiseplan auch spontan variiert werden kann. Das Beispiel der Atlantiküberquerung eignet sich auch hervorragend um eines der wichtigsten Prinzipien der Proviantplanung für jeden Törn zu erläutern. Die Abwechslung.</p>
<p style="text-align: justify;">Während der Atlantiküberquerung waren wir an Bord mit Generator, Mikrowelle und &#8216;Tiefkühlsalonbank&#8217; beinahe schon dekadent ausgestattet. Zu Beginn der Reise auf dem Weg zu den Kanarischen Inseln unterschieden sich die Essgewohnheiten nicht großartig von denen, die wir gehöhnt waren. War jemand hungrig, konnte er sich zB eine Tiefkühl-Lasagne aus der Box nehmen und sie in der Mikrowelle problemlos zubereiten. Doch zeigte sich hinter den kanarischen Inseln schon bald, dass wir zwar reichlich Proviant an Bord hatten, doch dieser recht eintönig gestaltet war. Das drückte bald aufs Gemüt und zeigte mir wie wichtig abwechslunsgreiche Mahlzeiten sind. Zum Teil stellte sich auch heraus, dass einige der Spontankäufe völlig nutzlos waren. Es leuchtet mir bis heute nicht ein, wie eine ganze Palette Cocktailkirschen den Weg an Bord finden konnte.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch nun zu einem gewöhnlichen 2-3 wöchigen Sommertörn in unseren Breiten. Zu Beginn eines längeren Törns mache ich noch vor der Anfahrt einen Abstecher zu einem Discounter. Da ich mir im Vorfeld nie einen detaillierten Speiseplan zusammenstelle, folgt dieser Einkauf immer einem eigenem Muster. Ich möchte mich während des Törns spontan entscheiden können, was es zu Essen gibt und lege mir darauf aufbauend einen Grundstock an Lebensmitteln an. Dieser Grundstock besteht in der Regel aus Nahrungsmitteln wie Kartoffeln, Nudeln, Reis, Zwiebeln, Knoblauch, haltbarem Aufstrich usw. Diesen Grundstock sollte sich jeder nach eigenem Belieben zusammen stellen. Wichtig ist, dass der Grundstock viele Varianten eines Gerichtes zulässt. Will heißen, dass Kartoffeln nicht immer nur gekocht werden, sondern auch anders zB zu Bratkartoffeln oder Püree verarbeitet werden. Ebenso, dass es Nudeln nicht immer nur mit Tomatensauce gibt. Daher sollten im Grundstock auch immer verschiedene Zutaten für die Zubereitung vorhanden sein. Es sollte auch keine Scheu vor Fertigprodukten, wie Saucen aus dem Glas oder aus der Tüte herrschen. Oft lassen sich diese Produkte durch Zutaten aus unserem Grundstock noch verfeinern. Frisches Obst und Gemüse lässt in Maßen auch zu Beginn einkaufen. Allerdings sollte darauf geachtet werden, nicht zu viel einzukaufen, da es nicht immer perfekt gelagert werden kann und so schnell verdirbt. Wir versorgen uns mit frischen Gemüse meist unterwegs.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 624px"><a href="http://www.sy-technika.de/wordpress/wp-content/gallery/proviant/img_4993.jpg"><img class="ngg-singlepic ngg-none " src="http://www.sy-technika.de/wordpress/wp-content/gallery/proviant/img_4993.jpg" alt="Proviant" width="614" height="410" /></a><p class="wp-caption-text">Proviantgrundstock</p></div>
<p style="text-align: justify;">Die Getränke kaufe ich oft in Holland beim Discounter. Der Vorteil: kein Pfand bei 0,5l Flaschen. Auch hier ist es wichtig sich einen guten Grundstock anzulegen. Ansonsten wird in jedem fremden Hafen dem Supermarkt hinterher gejagt, um sich wieder ausreichend mit Getränken zu versorgen. Da man nie mehr als ein paar Flaschen mitnehmen kann, muss man im nächsten Hafen wieder Flaschen schleppen. Daher versorge ich mich immer zu Beginn mit ausreichend Getränken und rechne ca 1,5l pro Kopf und Person. Bei absehbarem heißen Wetter eher mehr einkaufen. Meist bleibe ich bei Wasser, Milch und Bier und ergänze einige Liter Eistee im Tetrapack. Da ich auch viel Tee trinke und mich dabei aus dem Tank bediene, kann ich den Flaschenvorrat immer etwas entlasten.</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 312px"><a href="http://www.sy-technika.de/wordpress/wp-content/gallery/proviant/IMG_4996.jpg"><img class="ngg-singlepic ngg-none   " src="http://www.sy-technika.de/wordpress/wp-content/gallery/proviant/IMG_4996.jpg" alt="Proviant" width="302" height="202" /></a><p class="wp-caption-text">möglichst viele Flaschen im Vorfeld bunkern</p></div>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 312px"><a href="http://www.sy-technika.de/wordpress/wp-content/gallery/proviant/img_5855.jpg"><img class="ngg-singlepic ngg-none   " src="http://www.sy-technika.de/wordpress/wp-content/gallery/proviant/img_5855.jpg" alt="Tee" width="302" height="202" /></a><p class="wp-caption-text">Tee ist auch eine gute Alternative</p></div>
<p style="text-align: justify;">Für längere Tagestörns ist es auch wichtig, etwas zu haben, dass sich schnell und einfach zubereiten lässt. Neben der Zubereitung von einfachen Sandwiches ist eine warme Mahlzeit zwischendurch oft ein Stimmungsaufheller. Wer auf die oft zitierten Ravioli keine Lust hat, kann natürlich auch zu Suppen aus der Konservendose greifen. Bei ruhiger See waren Pfannkuchen auch immer sehr beliebt.</p>
<p style="text-align: justify;">Was als Alternative bei schwerem Wetter dienen kann, habe ich bereits <span style="text-decoration: underline;"><a title="MRE" href="http://www.sy-technika.de/2011/05/mre/" target="_blank">hier</a> </span>erläutert und hat sich auch bestätigt. Bekannte von mir sind vor kurzem von einem mehrwöchigen Törn aus England zurück gekehrt. Eigentlich lag ihr Ziel im Atlantik, doch wochenlange starke Westwinde haben Ihnen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Als sie tagelang gegen den Westwind im Kanal aufkreuzten, war es nicht möglich etwas richtiges zu kochen. Leider haben sie auch vergessen dafür zu sorgen, eine Alternative an Bord zu haben. Im Endeffekt ernährten sie sich einige tagelang von Müsliriegeln und Brot. Eine warme Mahlzeit fehlte. In diesem Fall hätte auch Trockennahrung gereicht, oder eben ein solches MRE, um die Stimmung an Bord wieder etwas zu bessern.</p>
<p style="text-align: justify;">Zuletzt möchte ich noch einen Tipp für das richtige Kochgerät geben. In den letzten Jahren hat sich ein kleiner 2-Personen Wok als das Universalkochgerät an Bord heraus gestellt. In ihm lässt sich alles schnell und sicher zubereiten. Auch lassen sich Aufläufe gut zubereiten. Wir gönnen uns ab und zu ein Nudel-Schinken-Gratin oder andere Aufläufe, die wir ohne den Wok nicht zubereiten könnten. Dadurch wird die Vielfalt im Speiseplan abermals erhöht.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch wenn ich keine Listen aufstellen wollte, hier noch kurz und knapp die Basisinfos:</p>
<ul>
<li>oberstes Prinzip ist Abwechslung</li>
<li>einen guten Grundstock an Nahrungsmitteln anlegen</li>
<li>Getränke möglichst vollständig zu Beginn bunkern</li>
<li>keine Scheu vor Fertigpackungen</li>
<li>Auch an einfaches für Zwischendurch denken</li>
<li>Wok als Universalkochgerät</li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Jul 2011 20:15:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Logbuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Juli zeigt sich in den letzten Wochen von seiner nassen, herbstlichen Seite. Vor England sitzen die Tiefdruckgebiete und schieben ihre Ausläufer zu uns hinüber, so dass ich seit Wochen nicht mehr an Bord war. Eine willkommene Gelegenheit einen Blick ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Der Juli zeigt sich in den letzten Wochen von seiner nassen, herbstlichen Seite. Vor England sitzen die Tiefdruckgebiete und schieben ihre Ausläufer zu uns hinüber, so dass ich seit Wochen nicht mehr an Bord war. Eine willkommene Gelegenheit einen Blick in die neue <a title="segeln" href="http://http://www.segeln-magazin.de/aktuelles_heft/aktuelles_heft/index.php" target="_blank">segeln</a> zu werfen.<a href="http://www.sy-technika.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/07/IMG_31582.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-544" title="segeln" src="http://www.sy-technika.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/07/IMG_31582.jpg" alt="Die aktuelle Ausgabe der segeln" width="384" height="288" /></a> Eine Ausgabe, an der ich geringfügig beteiligt war. Die Vorgeschichte dazu begann allerdings bereits im April.</p>
<p style="text-align: justify;">Durch eine Partnerschaft des <a href="http://www.segeln-forum.de" target="_blank">Segeln-Forum</a> mit der Zeitschrift segeln erfuhr ich früh, dass die segeln ab Oktober einen Volontär sucht. Mein Studium neigte sich dem Ende zu und mein sechstes und letztes Semester wäre am 30.9. vorbei. Lange überlegen musste ich nicht, signalisierte Interesse und schickte meine kurze Segelvita an die Redaktion. Ostern stand vor der Tür und es ging nach Holland zum Boot. Segeln natürlich. Es dauerte nicht aber nicht lange und ich bekam einen Anruf aus Hamburg. Wann ich denn Zeit hätte, mal nach Hamburg zu fahren, um mich vorzustellen. Ein Termin war schnell gefunden, und Anfang Mai saß ich bereits im ICE nach Hamburg. Ich hatte mich nach dem Gespräch eigentlich darauf eingestellt, wochen- oder gar monatelang auf ein Ja oder Nein zu warten und war sehr erstaunt, als es noch in Hamburg hieß: Willkommen im Team!</p>
<p style="text-align: justify;">Um das alles richtig zu verdauen und zu glauben, brauchte es dann doch etwas Zeit. Schließlich war es mein kleiner persönlicher Traum, später mal mein Hobby journalistisch zum Beruf zu machen. Es ging auch sofort los. Ob ich nicht Lust hätte, bei einer Geschichte über Hafenmanöver in Lemmer dabei zu sein. Klar! So eine günstige Gelegenheit zum reinschnuppern würde bestimmt nicht wieder kommen.</p>
<p style="text-align: justify;">Beinahe drei Tage fuhren, fotografierten und filmten wir Hafenmanöver. Das Ergebnis findet ihr nun als Beilage in der segeln. Neben diesem Spezial habe ich auch noch andere kleine Dinge zur aktuellen Ausgabe beigetragen.</p>
<p style="text-align: justify;">Momentan schreibe ich an meiner Bachelorarbeit und habe meine letzte Prüfung in der Uni auch gemeistert. Auch wenn die zeit im Sommer knapp bemessen ist, werde ich auch noch etwas Zeit an Bord verbringen. Schreiben kann ich auch dort und im ganzen Juli war ich noch nicht an Bord. Das muss also dringend geändert werden. Nebenbei versuche ich noch eine nette, kleine Wohnung in Hamburg zu finden. Leider stellte sich das wesentlich schwieriger heraus, als anfangs gedacht. Aber noch habe ich nicht aufgegeben und suche weiter.</p>
<p style="text-align: justify;">Ab Oktober bin ich dann in Hamburg bei der segeln, während ich vorerst auch weiter in Holland segeln werde.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>MRE</title>
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		<pubDate>Wed, 25 May 2011 20:51:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Logbuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Stunden weht der Wind mit 7 Windstärken aus Südwest. In Böen mehr. Das Schiff stampft und schlingert je nach Kurs durch die aufgewühlte See, während sich seit Stunden ein feiner Nieselregen durch jede noch so kleine Öffnung der Kleidung ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_479" class="wp-caption alignright" style="width: 297px"><a href="http://www.sy-technika.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/05/IMG_05131.jpg"><img class="size-full wp-image-479" title="MRE" src="http://www.sy-technika.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/05/IMG_05131.jpg" alt="Ein MRE" width="287" height="384" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Luft- und Wasserdicht verpacktes MRE</p></div>
<p>Seit Stunden weht der Wind mit 7 Windstärken aus Südwest. In Böen mehr. Das Schiff stampft und schlingert je nach Kurs durch die aufgewühlte See, während sich seit Stunden ein feiner Nieselregen durch jede noch so kleine Öffnung der Kleidung zwängt. Die Crew und der Skipper sind durchgefroren aber wohlauf und es sind noch etliche Stunden bis in den nächsten Hafen. Um die Moral zu heben und neue Energie zu tanken wäre eine warme Mahlzeit jetzt das Beste. Es gibt nichts besseres um die Moral zu heben. Doch an kochen ist bei diesen Schiffsbewegungen nicht zu denken. Erst recht nicht bei einem Kocher ohne kardanische Aufhängung.</p>
<p>Das ist nur eines von vielen Szenarien, in denen eine warme Mahlzeit und Verpflegung angebracht wäre. Ich begann mir also Gedanken zu machen, wie sich dieses Problem lösen ließe.</p>
<p>Für den Outdoorbereich gibt es gefriergetrocknete Nahrung, die mit heißem Wasser zubereitet wird. Der Vorteil: Es wiegt nicht viel und ist leicht zu stauen. Der Nachteil: Mit einem Kocher muss Wasser erhitzt werden. Diese Abhängigkeit von einem separaten Kocher wollte ich aber umgehen. Nicht immer lässt sich der Kocher gefahrlos betreiben und in Extremsituationen(worst case: Rettungsinsel) gar nicht erst vorhanden.</p>
<p>Outdoor/Expeditionsnahrung schied also vorerst aus.</p>
<p>In einer TV-Dokumentation wurden dann vor einiger Zeit verschiedene (europäische) Militär/Feldrationen verglichen. Entgegen aller Erwartung machten die Feldrationen keinen schlechten Eindruck und mein Interesse war geweckt. Ich begann im Internet zu recherchieren. Doch schnell machte sich Ernüchterung breit. Die deutsche Einmannpackung (EPa) benötigte auch wieder einen extra Kocher und überzeugte nicht durch eine große Vielfalt. Die britische Ration hat einen extra Kocher, ist aber für den Einsatz an Bord wenig geeignet, da die Nahrung auf offener Flamme zubereitet wird. Ebenso die französische. Die Niederländische setzt zum Teil auf Trockennahrung und benötigt auch wieder heißes Wasser. Allerdings bietet das niederländische System eine alternative Erhitzungmöglichkeit, die aber für den Bordeinsatz nicht geeignet ist.</p>
<p>Schließlich bin ich bei den amerikanischen Rationen gelandet. Meal-ready-to-eat. Kurz: MRE.</p>
<p>Das MRE bietet einige Vorteile. Die Packung ist Luft- und Wasserdicht verpackt und kann so problemlos in der Backskiste oder gar Bilge gelagert werden. Für einen schnellen Ausstieg in die Rettungsinsel müssen die Packungen auch nicht in einem extra wasserdichten Container verpackt werden. Eine Tüte, griffbereit gestaut, reicht. Wahrscheinlich schwimmen die einzelnen Packungen sogar. Das Highlight ist aber der flammenlose Kocher.</p>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<p>Das Hauptgericht wird einfach mit etwas (kaltem) Wasser in einen kleinen Beutel gesteckt, und nach 10 Minuten ist die warme (heiße) Mahlzeit fertig.</p>
<p>Das MRE gibt es in 24(!) verschiedenen Variationen und besteht aus mehreren Artikeln. Neben der warmen Hauptmahlzeit gibt es verschiedene Snacks, Süßigkeiten uvm.</p>
<ul>
<li>Entree. Das Hauptgericht</li>
<li>Side dish. Die Beilage. Das kann Reis oder Kartoffeln sein</li>
<li>Cracker oder Brot</li>
<li>Aufstrich. Typisch amerikanisch auch Käse aus der Tube oder Erdnussbutter</li>
<li>Nachtisch. Meist Kekse</li>
<li>Süßigkeiten. M&amp;Ms oder auch ähnliches</li>
<li>Gewürze. Für das Hauptgericht, können auch Saucen sein</li>
<li>Getränkepulver. Eistee, Kaffee oder Limonade</li>
<li>Accessoires. Löffel, Kaugummis, Salz, Toilettenpapier, Erfrischungstuch</li>
</ul>
<p><img class="ngg-singlepic ngg-none" src="http://www.sy-technika.de/wordpress/wp-content/gallery/mre/IMG_0515.jpg" alt="ausgepackt" /></p>
<p>Bei eBay habe ich dann ein Paket zum testen erstanden. Ich entschied mich für &#8220;Grilled Chicken Breast&#8221;.</p>
<p>Den Geschmackstest habe ich dann mit dem beigelegten Brot mit Aufstrich begonnen. Es kostete etwas Überwindung, aber überraschenderweise schmeckte das Brot nicht matschig oder künstlich. Der beigelegte Käseaufstrich mit Jalapenos war Geschmacksache, aber durchaus genießbar. Der Eistee war auch schnell angerührt. Geschmacklich nicht von &#8220;normalem&#8221; Eistee zu unterscheiden.</p>
<p>Jetzt folgte die Hauptmahlzeit. Den Kocher zu aktivieren war kinderleicht und nach 10min konnte ich die Hähnchenbrust durch das &#8216;Side dish&#8217; austauschen. Noch ein Schluck Wasser in den Beutel, sodass der Kocher wieder heiß wurde. Die Hähnchenbrust war angenehm heiß und mit den beigelegten Kräutern auch richtig lecker. Das &#8216;side dish&#8217; war Cornbread Stuffing und nicht unbedingt mein Fall, aber warm schmeckte es doch einigermaßen.</p>
<p>Der Nachtisch &#8216;ranger bar&#8217; war ein riesiger Schokomüsliriegel.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Fazit: Als Notration, wenn alle Stricke reißen und eine warme Mahlzeit schlicht nicht zubereitet werden kann, durchaus geeignet. Lagerfähig ist es einige Jahre und kann sogar über den Winter auf dem Schiff verbleiben. Durch Minustemperaturen wird die Lagerfähigkeit sogar noch erhöht. Auch ist große Vielfalt gewährleistet. Der Kocher ist genial und völlig sicher im Bordumgang und die Mahlzeit lässt sich gut aus der Tüte heraus essen. Nachteil ist der höhe Stückpreis. Bei eBay kostet ein Karton mit 12 MREs zwischen 50-70 Euro. Andere Vertriebswege gibt es leider nicht, da ein kommerzieller Vertrieb nicht erlaubt ist. Die Angebote bei eBay laufen meist unter Sammeln &amp; Seltenes. Der hohe Preis lässt mehr als eine Notration nicht zu.</p>
<p>Für den nächsten größeren Törn werden ein paar MREs jedenfalls den Weg an Bord finden. Lange haltbar sind sie ja.</p>
<p>Seit dem Hurrikan Katrina werden in den Staaten auch zivile MREs produziert. Die Verpackungen sind aber nicht Luft- und Wasserdicht und bei einigen fehlt der Kocher. Sollte die Entscheidung der zivilen Version gelten, unbedingt auf den Kocher achten.</p>
<p>&nbsp;</p>

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		<title>Relaunch</title>
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		<pubDate>Tue, 24 May 2011 11:21:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Logbuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Alles neu macht der Mai. Jedenfalls was diese Website betrifft. Nach einigen Jahren und so manchem Fluch in den letzten Monaten habe ich mich doch noch dazu entschlossen, die Website vollkommen zu überarbeiten. Die neue Website basiert jetzt auf der ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alles neu macht der Mai.</p>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-464" title="relaunch" src="http://www.sy-technika.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/05/IMG_0539-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></p>
<p>Jedenfalls was diese Website betrifft. Nach einigen Jahren und so manchem Fluch in den letzten Monaten habe ich mich doch noch dazu entschlossen, die Website vollkommen zu überarbeiten. Die neue Website basiert jetzt auf der gängigen WordPress-Engine, die von vielen genutzt wird und den aktuellen Stand der Technik repräsentiert. Zudem lässt es sich auch individuell anpassen und erweitern. Für das Layout möchte ich mich zusätzlich bei <a href="http://www.tn-photographics.com/">Tobias</a> bedanken, der teilweise bis spät in den Abend hinein am Code gewerkelt und Grafiken überarbeitet hat bis wir schließlich beide mit dem Ergebnis zufrieden waren. Ohne Tobias würde die Website auch weiterhin den Eindruck eines dilettantischen Layoutversuchs machen. Danke an dieser Stelle.</p>
<p>Zwischen dem letzten Logbucheintrag und diesem liegt eine relativ große Lücke, in der seglerisch schon einiges passiert ist. Die stabile Hochwetterlage verschaffte uns im April bereits etwas über 200 Semmeilen auf der neuen Logge. Doch von vorne:</p>
<p>Anfang April war es endlich so weit. Der Krantermin. Einen bangen Augenblick lang schwebte das Schiff in den Krangurten, bevor es langsam seinem natürlichen Element übergeben wird. Nach einem kurzen Kontrollgang durch das das Schiff, sprang der Motor auch gleich an und wir verholten uns an den Liegeplatz. Einen Tag später installierte ich noch die neuen Instrumenten im Cockpit und muss nach dem Reinschiff machen auch gleich schon wieder los.</p>
<p>Da ich mir beim Maststellen den Stecker für die Elektronik im Mast(Lampen und Windmesser) zerbröselt habe, musste schnell Ersatz her. Bei SVB wurde ich fündig und verbrachte einen ganzen Tag mit Fluchen und Löten. Die Kabel am Rumpfdurchbruch waren so kurz, dass ich teilweise über Kopf und Blind löten musste. Zu allem Überfluss stellte sich noch heraus, dass der Stecker eine Fehlkonstruktion ist. Keine Überwurfmutter, so dass die Trennstelle sehr lose aufsitzt und dicht ist der Stecker überhaupt nicht. Nach den ersten überkommenden Wellen fiel die Elektronik wieder aus und die Lötstellen schwammen im Wasser. So viel zu IP67.</p>
<p>Zusätzlich habe ich noch ein zweites Vorstag aus Dyneema gespleißt, das ich mit einem Pelikanhaken an einem U-Bügel im Bugbereich anschlagen und spannen kann. Jetzt kann ich in wenigen Minuten das neue Stag anschlagen und die alte Stagreiter Sturmfock setzen.</p>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<p><img class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="http://www.sy-technika.de/wordpress/wp-content/gallery/blogmai/img_0300.jpg" alt="Lange Schläge unter Spi" width="640" height="480" /></p>
<p>Über Ostern nehmen meine Freundin und ich uns dann die Zeit, um die Westfriesischen Inseln zu besuchen. Eine solch stabile Wetterlage hatten wir während unseres 5wöchigen  Sommertörns nach Dänemark im letzten Jahr nicht. Sonne satt, T-Shirt mit Shorts und endlos lange Spigänge machen den kleinen Urlaub perfekt. Neben der Segelei nutzen wir die langen Sandstrände der Inseln und donnern mit einem Strandbuggy und einer Art Kitedrachen über den harten Ebbsand.</p>
<p>Schnell sind die ersten zweihundert Meilen auf der neuen Logge voll und wir haben den ersten schönen Törn in diesem Jahr hinter uns.</p>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>

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		<title>Winterlager</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Mar 2011 15:08:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Logbuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Grauer Himmel. Leichter Nieselregen. Windböen, die kalt zwischen den Schiffen hindurch fegen und die Temperatur schlagartig um einige Grad senken. Eigentlich keine guten Voraussetzungen, um einen Tag am Schiff zu arbeiten. Dennoch stehen wir vor der Technika und warten darauf, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignleft" style="width: 205px"><a href="http://www.sy-technika.de/Segeln/Logbuch/Eintrage/2011/3/7_Winterlager_files/IMG_0439.jpg"><img style="padding-right: 10px; padding-bottom: 10px; width: 195px; height: 146px;" title="Winterlager" src="http://www.sy-technika.de/Segeln/Logbuch/Media/object001_2.jpg" alt="" width="195" height="147" /></a><p class="wp-caption-text">Winterlager</p></div>
<p>Grauer Himmel. Leichter Nieselregen. Windböen, die kalt zwischen den Schiffen hindurch fegen und die Temperatur schlagartig um einige Grad senken. Eigentlich keine guten Voraussetzungen, um einen Tag am Schiff zu arbeiten. Dennoch stehen wir vor der Technika und warten darauf, dass es aufhört zu regnen, der Rumpf trocknet und wir anfangen können das Antifouling zu streichen.</p>
<p>Mich erschreckt der Anblick eines Schiffes im Winterschlaf jedes Jahr erneut. Es gibt keinen trostloseren Anblick. Der Salon ist dunkel, die Polster stehen hochkant, der Baum teilt den Salon und Luftentfeuchter sind im ganzen Schiff verteilt. Das Gesamtbild ergibt nicht den Eindruck, dass das Schiff irgendwann wieder segeln wird.</p>
<p>Nachdem der Rumpf endlich trocken ist, kleben wir schnell ab und während meine Freundin das Antifouling aufträgt, baue ich noch die neue Logge ein. Die Demontage des alten Gebers zieht sich etwas hin, doch nach einiger Zeit habe ich den Geber in der Hand. Die flexible Welle, die die Kraft des Schaufelrades an einen Magneten überträgt, ist zum wiederholten Male gebrochen. Gut, dass wir jetzt das komplette Log gegen ein Neues tauschen. Die flexiblen Wellen für den VDO-Geber sind immer schwieriger zu bekommen und halten nicht lange. Die letzte war erst 2 oder 3 Jahre alt.<br />
Der neue Geber ist schnell eingesetzt. Wieder staune ich über die Dicke des Laminats. Einen ganzen Zentimeter misst der Rumpf achtern.<br />
Mittlerweile hat sich die Sonne durchgekämpft und die grauen Wolken vertrieben. Zum Schluss macht das Arbeiten sogar Spaß. Schnell klettere ich noch in den Motorraum, demontiere die alte Kupplung, messe noch einige Dinge aus und schon ist es Zeit für den Aufbruch.</p>
<div id="attachment_404" class="wp-caption alignnone" style="width: 361px"><a href="http://www.sy-technika.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/03/shapeimage_2.png"><img class="size-full wp-image-404" title="logge" src="http://www.sy-technika.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/03/shapeimage_2.png" alt="Die alte Logge" width="351" height="261" /></a><p class="wp-caption-text">Die alte Logge</p></div>
<div id="attachment_405" class="wp-caption alignnone" style="width: 332px"><a href="http://www.sy-technika.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/03/shapeimage_3.png"><img class="size-full wp-image-405" title="laminat" src="http://www.sy-technika.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/03/shapeimage_3.png" alt="Laminatdicke" width="322" height="259" /></a><p class="wp-caption-text">Laminatdicke</p></div>
<div id="attachment_406" class="wp-caption alignnone" style="width: 335px"><a href="http://www.sy-technika.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/03/IMG_0448.jpg"><img class="size-full wp-image-406" title="Rumpfdurchbruch" src="http://www.sy-technika.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/03/IMG_0448.jpg" alt="Rumpfdurchbruch" width="325" height="436" /></a><p class="wp-caption-text">Rumpfdurchbruch</p></div>
<div id="attachment_407" class="wp-caption alignnone" style="width: 385px"><a href="http://www.sy-technika.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/03/IMG_0451.jpg"><img class="size-full wp-image-407" title="log" src="http://www.sy-technika.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/03/IMG_0451.jpg" alt="Neue Logge" width="375" height="281" /></a><p class="wp-caption-text">Neue Logge</p></div>
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		<title>Backup</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Feb 2011 16:14:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Logbuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem ein kleiner Bug den letzten Eintrag im Logbuch zerschossen hat, habe ich nun ein Backup der Seite eingespielt. Zwar ist der letzte Eintrag dadurch im Datennirwana versunken, aber die Seite funktioniert wieder reibungslos.Im Zuge des Backups habe ich auch ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.sy-technika.de/Segeln/Logbuch/Eintrage/2011/2/21_Backup_files/IMG_5852.jpg"><img src="http://www.sy-technika.de/Segeln/Logbuch/Media/object001_1.jpg" style="float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:195px; height:146px;"/></a>Nachdem ein kleiner Bug den letzten Eintrag im Logbuch zerschossen hat, habe ich nun ein Backup der Seite eingespielt. Zwar ist der letzte Eintrag dadurch im Datennirwana versunken, aber die Seite funktioniert wieder reibungslos.<br/>Im Zuge des Backups habe ich auch einige Bereiche der Seite entfernt. Bildergalerien und Gästebuch sind dem zum Opfer gefallen, sodass die Seite jetzt wieder etwas übersichtlicher ist und die relevanten Informationen zu den Phantomyachten etwas mehr in den Fokus gerückt sind.<br/><br/>Nach einem weiteren Seemeilenreichen Jahr steht die Technika seit November wieder an Land und wartet auf die Saison 2011. Ein Bericht über unsere Reise nach Dänemark und zurück erschien in der <a href="http://www.palstek.de/2010/10/nordsee-%E2%80%93-ostsee/">Palstek 6-10</a>. Restexemplare lassen sich noch vergünstigt über den Verlag beziehen.<br/><br/>Bevor das Schiff zu Wasser kommt, bekommt sie noch einige neue Instrumente spendiert. Darunter auch eine neue Logge. Die alte VDO Logge hat nach 12.000 Seemeilen den Dienst quittiert und muss ersetzt werden.<br/>Bevor aber zum ersten Mal die Segel gesetzt werden, sind noch weitere Arbeiten fällig. Dazu aber später mehr&#8230;</p>
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		<title>Törnvorbereitungen</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Jul 2010 12:23:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Logbuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Sommer ist da und ganz Deutschland ächzt unter den Temperaturen, die teilweise deutlich über der 30° C Marke liegen. Der ein oder andere mag da neidisch auf die gemäßigten Temperaturen an den Küsten blicken. Vor einigen Tagen starteten die ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.sy-technika.de/Segeln/Logbuch/Eintrage/2010/7/18_Tornvorbereitungen_files/droppedImage.jpg"><img src="http://www.sy-technika.de/Segeln/Logbuch/Media/object000_3.jpg" style="float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:195px; height:146px;"/></a>Der Sommer ist da und ganz Deutschland ächzt unter den Temperaturen, die teilweise deutlich über der 30° C Marke liegen. Der ein oder andere mag da neidisch auf die gemäßigten Temperaturen an den Küsten blicken. Vor einigen Tagen starteten die Ferien in Nordrhein-Westfalen und die Ostseestrände locken mit Wassertemperaturen, die an das Mittelmeer erinnern. Lange Staus auf den Autobahnen. <br/>Dieses Jahr wollen wir es auch wissen. Fünf Wochen lang. Das soll reichen, um von Holland bis nach Dänemark zu segeln, dort ein paar schöne Wochen zu verbringen und den Rückweg anzutreten. Die Planung läuft auf Hochtouren. Kurse werden abgesteckt, Meilen gezählt, Tiden und Strömungen einkalkuliert und mit leicht angstvollen Blick auf Wetterprognosen geschielt. Nach den warmen Sommerwochen muss das Wetter einfach irgendwann umschwenken. <br/>Die Verproviantierung ist schon abgeschlossen. Die Backskisten sind vollgestopft mit Wasserflaschen und Vorräten. Der Wasserpass ist ein paar Zentimeter tiefer gesunken und das Schiff lehnt sich nach Steuerbord über. Eine Folge der besseren Staumöglichkeiten an Steuerbord.<br/>Meine letzten Ebay-Auktionen laufen aus, während unsere Zweifel bleiben, ob unsere finanziellen Mittel auch reichen. Wir hoffen, durch Ankern teure Hafengebühren zu sparen und einen Hauch von Abenteuer zu erleben.<br/>Jetzt bleibt nur noch zu warten. Warten auf weiterhin stabiles Sommerwetter und guten Wind, der uns die Deutsche Küste entlang weht.<br/><br/>Anbei noch ein kleines Video des letzten Wochenendes:</p>
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		<title>Arbeitswochenende</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Apr 2010 07:47:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Logbuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Das erste warme Wochenende im März und somit im neuen Jahr haben wir genutzt, um die in den letzten Tagen eingetroffenen Lieferungen der Ausrüster an Bord zu installieren.Zusammen mit meiner Freundin und ihrem Vater sind wir Samstag um 7 Uhr ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.sy-technika.de/Segeln/Logbuch/Eintrage/2010/4/7_Arbeitswochenende_files/IMG_1915.jpg"><img src="http://www.sy-technika.de/Segeln/Logbuch/Media/object000_2.jpg" style="float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:195px; height:146px;"/></a>Das erste warme Wochenende im März und somit im neuen Jahr haben wir genutzt, um die in den letzten Tagen eingetroffenen Lieferungen der Ausrüster an Bord zu installieren.<br/>Zusammen mit meiner Freundin und ihrem Vater sind wir Samstag um 7 Uhr mit dem vollgeladenen Auto aufgebrochen und waren nach etwas mehr als 2 Stunden auch in Lemmer. <br/>Das Unterwasserschiff der Technika wuchs seit 20 Jahren jedes Jahr um eine Schicht und glich an einigen Stellen einer Kraterlandschaft, die dringend weg musste. Da wir im Vorfeld schon bei einer H-Boot Restauration gute Erfahrungen mit einem Farbkratzer gemacht hatten, trugen wir die nächsten Stunden Quadratmeter um Quadratmeter die alten Schichten ab, bis das Unterwasserschiff wieder schön blank war. <br/>Zwischendurch rückten wir den alten Borddurchlässen noch mit der Flex zu Gemüte. Die Messing-Borddurchlässe waren noch original und ich wollte die ganze Konstruktion aus Borddurchlass und Ventil rausschmeißen und durch neue Kugelhähne ersetzen. Die einfachste Möglichkeit war hier die Teller der alten Durchlässe mit der Flex abzuschleifen und den Rest nach innen zu prügeln. Pro Durchlass waren es keine fünf Minuten.<br/>Nachdem wir das Unterwasserschiff vom alten Antifouling befreit hatten, schliffen wir mit dem Excenterschleifer ein letztes Mal drüber.<br/>Während Britt das Unterwasserschiff mit einer Schicht VC-Tar strich, dichteten Thomas und ich die neuen Borddurchlässe ein. Etwas Dichtungsmasse aufgetragen und dann handwarm angezogen. <br/>Während ich innen noch die alte Jabsco Toilette ausbaute, strich Britt weiter das UW-Schiff, bis das VC-Tar aufgetragen war.<br/>Ich entschloss mich nur zu einer Schicht. Zum einen aus Kostengründen, zum anderen aber auch, weil die Technika bereits fast 40 Jahre auf dem Kiel hat und bisher keine Probleme mit Osmose hatte. Ich denke auch nicht, dass ich das Schiff noch länger als 10 Jahre segeln kann.<br/>Der erste Arbeitstag war nun vorbei, wir packten unsere Sachen und verließen Lemmer auf dem Weg nach Stavoren. Hier übernachteten wir drei auf dem Schiff meiner Freundin und ihrem Vater.<br/>Der nächste Tag begann mit dem Anrühren des Antifoulings, das Britt in den folgenden Stunden in zwei Schichten auf das VC-Tar auftrug, während Thomas und ich die Borddurchlässe richtig anzogen und ich das Gewinde einhanfte, um schließlich die Seeventile aufzuschrauben.<br/>Nach einer kleinen Pause ging es daran meine alte Salondecke zu entfernen. Hier ist in den vergangen Jahren Feuchtigkeit eingedrungen, sodass die Sperrholzplatte mit der aufgeklebten Wegerungsoptik aufquoll und im Begriff war sich aufzulösen. Auch war mir die Holzdecke einfach zu dunkel, was dem Salon das Ambiente einer dunklen Höhle verlieh. Das herauslösen war an einigen Punkten gar nicht so einfach und wir brauchten länger als angenommen, bis wir alle Paneele in den Händen hielten. Da ein Boot selten über rechte Winkel verfügt, haben wir sorgfältig gemessen, um die neuen Paneele an die Salondecke anzupassen. Es hat schließlich auch gepasst und der Nachmittag war schon wieder um. Auf die Sperrholzplatten sollte noch ein Bezug mit Acrü-Tex in weiß geklebt werden, aber aufgrund des Zeitmangels verschoben wir es bis zum Krantermin.<br/>Ich saugte noch durch den Salon, während der Rest zusammenpackte und wenig später traten wir den Heimweg an.<br/><br/>36 Jahre alt <br/>Glatt wie ein Babypopo<br/><br/></p>
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		<title>Langsam geht es wieder weiter</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 13:29:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Logbuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Obwohl noch immer frostige Temperaturen herrschen und der Saisonanfang noch einige Wochen in der Zukunft liegt, tut sich so langsam was.Gestern kam die erste größere Bestellung eines Ausrüsters bei mir an. Die Technika erhält komplett neue Kugelhahn-Seeventile und Borddurchlässe aus ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.sy-technika.de/Segeln/Logbuch/Eintrage/2010/3/11_Langsam_geht_es_wieder_weiter_files/IMG_5781.jpg"><img src="http://www.sy-technika.de/Segeln/Logbuch/Media/object000_1.jpg" style="float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:195px; height:146px;"/></a>Obwohl noch immer frostige Temperaturen herrschen und der Saisonanfang noch einige Wochen in der Zukunft liegt, tut sich so langsam was.<br/>Gestern kam die erste größere Bestellung eines Ausrüsters bei mir an. Die Technika erhält komplett neue Kugelhahn-Seeventile und Borddurchlässe aus Messing. Bestellung und Versand hat sich etwas hinausgezögert, sodass ich schon Bedenken bekam, dass sie überhaupt nicht rechtzeitig ankommen. Auf der Produktseite gab es zu den von mir ausgewählten eine negative Bemerkung, die mich verunsichert hat. Bei der Bestellung teilte ich meine Bedenken mit und nachdem ich einige Tage lang nichts mehr von der Bestellung gehört habe, bekam ich überraschend einen Anruf eines Mitarbeiters, der mir versicherte, dass die Ventile in Ordnung seien und er sie auch selbst bei sich im Schiff verbaut hat. Das gab mir Vertrauen und ich gab grünes Licht für den Versand.<br/>Nach dem Auspacken musste ich allerdings feststellen, dass ich 2 verschiedene Versionen der Ventile bekommen habe. Die eine macht einen soliden Eindruck, während die andere in der Tat etwas verkrüppelt aussieht.<br/>Eine Stellungnahme steht noch aus.<br/>Die erste größere Lieferung ist also eingetroffen. Jetzt folgen noch Antifoulingfarben für den Neuaufbau des Unterwasserschiffs und weiteres Kleinzeug, das die Rechnung aber leider doch ziemlich in die Höhe treiben wird.<br/>Dafür erhält die Technika jetzt Stück für Stück einen Refit, der sie nach und nach in Neuem Glanz erstrahlen lässt. Bereit für neue Abenteuer.</p>
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