Der Juli zeigt sich in den letzten Wochen von seiner nassen, herbstlichen Seite. Vor England sitzen die Tiefdruckgebiete und schieben ihre Ausläufer zu uns hinüber, so dass ich seit Wochen nicht mehr an Bord war. Eine willkommene Gelegenheit einen Blick in die neue segeln zu werfen.Die aktuelle Ausgabe der segeln Eine Ausgabe, an der ich geringfügig beteiligt war. Die Vorgeschichte dazu begann allerdings bereits im April.

Durch eine Partnerschaft des Segeln-Forum mit der Zeitschrift segeln erfuhr ich früh, dass die segeln ab Oktober einen Volontär sucht. Mein Studium neigte sich dem Ende zu und mein sechstes und letztes Semester wäre am 30.9. vorbei. Lange überlegen musste ich nicht, signalisierte Interesse und schickte meine kurze Segelvita an die Redaktion. Ostern stand vor der Tür und es ging nach Holland zum Boot. Segeln natürlich. Es dauerte nicht aber nicht lange und ich bekam einen Anruf aus Hamburg. Wann ich denn Zeit hätte, mal nach Hamburg zu fahren, um mich vorzustellen. Ein Termin war schnell gefunden, und Anfang Mai saß ich bereits im ICE nach Hamburg. Ich hatte mich nach dem Gespräch eigentlich darauf eingestellt, wochen- oder gar monatelang auf ein Ja oder Nein zu warten und war sehr erstaunt, als es noch in Hamburg hieß: Willkommen im Team!

Um das alles richtig zu verdauen und zu glauben, brauchte es dann doch etwas Zeit. Schließlich war es mein kleiner persönlicher Traum, später mal mein Hobby journalistisch zum Beruf zu machen. Es ging auch sofort los. Ob ich nicht Lust hätte, bei einer Geschichte über Hafenmanöver in Lemmer dabei zu sein. Klar! So eine günstige Gelegenheit zum reinschnuppern würde bestimmt nicht wieder kommen.

Beinahe drei Tage fuhren, fotografierten und filmten wir Hafenmanöver. Das Ergebnis findet ihr nun als Beilage in der segeln. Neben diesem Spezial habe ich auch noch andere kleine Dinge zur aktuellen Ausgabe beigetragen.

Momentan schreibe ich an meiner Bachelorarbeit und habe meine letzte Prüfung in der Uni auch gemeistert. Auch wenn die zeit im Sommer knapp bemessen ist, werde ich auch noch etwas Zeit an Bord verbringen. Schreiben kann ich auch dort und im ganzen Juli war ich noch nicht an Bord. Das muss also dringend geändert werden. Nebenbei versuche ich noch eine nette, kleine Wohnung in Hamburg zu finden. Leider stellte sich das wesentlich schwieriger heraus, als anfangs gedacht. Aber noch habe ich nicht aufgegeben und suche weiter.

Ab Oktober bin ich dann in Hamburg bei der segeln, während ich vorerst auch weiter in Holland segeln werde.